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Insomnie PDF Drucken E-Mail

Ein- und Durchschlafstörungen

Ein- und Durchschlafstörungen, die unter dem Begriff der Insomnie zusammengefaßt werden, treten mit großer Häufigkeit auf. In Amerika leidet allein ein Drittel der Bevölkerung an Insomnie. Insomnie wirkt sich nicht nur auf den Schlaf, sondern auch auf den Wachzustand am Tage aus, da sie zu Tagesmüdigkeit und Konzentrationsstörungen führt. Es ist leicht nachzuvollziehen, daß schlechter Schlaf in der Nacht Müdigkeit am Tag hervorruft. Die Frage, warum es überhaupt zu Ein- und Durchschlafschwierigkeiten kommt, ist dagegen schwer zu beantworten.

Dank neuester Erkenntnisse über das Zusammenwirken der Tag- und Nachtkomponenten bei Insomnie kann heute vielen Menschen geholfen werden.

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Insomnien können als Ein-, Durch- oder Ausschlafstörungen auftreten und haben in der Regel mehrere Ursachen, die umgebungsbedingt sein können oder auf körperliche oder psychische Gründe zurückzuführen sind.

KÖRPERLICHE ERKRANKUNGEN
Alle Erkrankungen, die mit Schmerzen einhergehen, neigen dazu, den Schlaf zu stören und zu behindern. Im Liegen auftretende Missempfindlungen oder Schmerzen in den Beinen, die zu Bewegungsdrang führen oder nächtliche unwillkürliche Beinbewegungen (nächtlichter Myoklonus) können das Einschlafen verhindern oder den Schlaf häufig unterbrechen.
Herzbeschwerden und nächtliche Störungen der Atmung (Asthma, periodische Atmung, Schnarchen, Schlafapnoe) beeinträchtigen oft den Schlaf. Die genannten Krankheitbilder bedürfen einer eingehenden Abklärung durch einen Internisten, Neurologen, Pneumologen oder Schlafspezialisten und erfordern eine ursächliche Therapie.

PSYCHISCHE ERKRANKUNGEN
Fast alle schweren psychischen Erkrankungen sind mit Schlafstörungen verbunden. Bei depressiven Verstimmungen sowie Angststörungen sind Ein- und Durchschlafstörungen häufig vordergründige Symptome. Psychosen aus dem schizophrenen und zyklothymen Krankheitskreis sind oft von gestörtem Schlaf begleitet.
Auch bei Neurosen und Persönlichkeitsstörungen können Schlafstörungen zum Erscheinungsbild gehören. In diesen Fällen ist eine ursächliche Therapie angezeigt, was oft eine längerfristige medikamentöse und/oder psychotherapeutische Behandlung bedeutet.

UNGÜNSTIG BEEINFLUSSENDE FAKTOREN
Schlafstörungen können durch verschiedene Substanzen ausgelöst und aufrechterhalten werden. Beispiele solcher Substanzen sind Alkohol, Nikotin, Koffein und andere Psychostimulanzien (z.B. Haschisch und Amphetamine). Auch die als Schlafhilfen eingesetzten Medikamente (Hypnotika) können bei langfristiger Einnahme nebst Tendenz zur Dosissteigerung, Toleranz und Abhängigkeit zu Entzugserscheinungen führen, zu welchen paradoxerweise eine Verschlechterung des Schlafes gehört. Selten verstärken oder verursachen Schlafmittel sogar Atemstörungen im Schlaf und vermindern dadurch dessen Erholungswert.

UNGÜNSTIGE UMWELTEINFLÜSSE
Zu den den Schlaf beinträchtigenden Umwelteinflüssen gehören neben ungünstigen Lärm- und Klimaverhältnissen auch störendes Licht und niedriger Luftdruck (z.B. in den Bergen).Schliesslich können auch seit langer Zeit aufrechterhaltene, dem Schlaf nicht zuträgliche Gewohnheiten wie z.B. unregelmässige Schlaf/Wach-Rhythmen sowie fehlende oder falsche Schlafrituale zu Schlafstörungen führen.

Weitere Info Klinik für Schlafmedizin Zurzach

 

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